outdooractive.com - Touren finden und planen
Follow us on Twitter

Tourblog Blogger

Neust Beiträge


Diese wunderschöne Biketour an der Côte D’Azur (Frankreich) führt uns über Singletrails und staubige Schotterpisten bis auf 400 Meter über
Geschrieben von
Donnerstag, 27 Mai 2010 09:10
Roadbikehotel Gastagwirt in Eugendorf bietet Radtage mit Profi-BegleitungBegeisterte Rennradfahrer finden auf den Routen der Rad-WM Region
Geschrieben von
Dienstag, 25 Mai 2010 18:43
Dritter Tag in Serie perfektes Wetter. Kaum zu glauben. Am Frühstückstisch beraten wir in welche Himmelsrichtung es Heute gehen soll. Pfingstmontag
Geschrieben von
Montag, 24 Mai 2010 18:48
Kaum zu glauben, nach 20 Tagen Schlechtwetterphase, ist für heute 12,5 Std. Sonnenschein und Niederschlag bei 0,0 mm angesagt. Also nicht's wie los
Geschrieben von
Samstag, 22 Mai 2010 19:35
 Wir beginnen die Motorradtour im Zentrum von Vallon-Pont-d'Ar. Vallon-Pont-d’Arc liegt im Tal der Ardèche, am Ortsrand mündet die Ibie in die
Geschrieben von
Sonntag, 16 Mai 2010 15:35
Eine wunderschöne Motorradtour im Kanton Graubünden, mit einem kleinen Abstecher nach Italien. Also Idee oder Pass nicht vergessen. Auf der Strecke
Geschrieben von
Samstag, 15 Mai 2010 08:17
Dein eigener TourBlog
Starte jetzt Dein eigener Weblog bei Tourfox! Schreibe über deine Reisepläne, Reiseberichte und Tourenerlebnisse, finde neue Freunde und Abonnieren Beiträge interessanter Autoren.
Jetzt Kostenlos Registrieren


Zum 7. Mal hat anthrazit, das Magazin für den digitalen Lifestyle, die 200 besten Websites der Schweiz gekürt. in der Sparte Freizeit, Sport und Reisen ist Tourfox.ch dabei.


Tourblog Der Reiseblog von Tourfox

blog zu Reisen Ausflüge und Tourismus

Tag >> Reisen und Tourismus
ReisezieleReisen und Tourismus 6 Sep 2009
admin
Afrikas geheime Natur-Attraktionen by admin Kommentar (2)
Angola punktet als Fossilienfundort - Gabun mit grandioser Natur

In der Vergangenheit waren die meisten Besucher Angolas Experten von Ölfirmen, die nach neuen Quellen suchten oder Diamantschürfer, die nach edlen Steinen Ausschau hielten. Darüber hinaus gab es auch noch Non-Profit-Organisationen, die nach Landminen suchten. Nun hat noch eine vierte Gruppe Angola entdeckt, wie BBC-Online berichtet. Und diese sind Fossilienjäger. Denn die ehemalige portugiesische Kolonie, die von einem blutigen 30 jährigen Bürgerkrieg gezeichnet ist, wird auch als "Museum of the Ground" bezeichnet, weil es Regionen gibt, in denen Saurierknochen einfach aus dem Erdreich und Gestein ragen.


"Angola ist die letzte Grenze der Paläontologen. Wegen des Krieges wurde hier bis 2002 praktisch nicht geforscht", meint Louis Jacobs von der Southern Methodist University in Dallas. Jacobs, der Mitglied vom "PaleoAngola"-Projekt http://www.paleoangola.org ist, kann von einigen interessanten Funden berichten. 2005 fanden Forscher in Iembe, nur 65 Kilometer nördlich der Hauptstadt Luanda, fünf Knochen von Vorderfüßen eines Sauropoden-Dinosauriers. Danach wurden weitere Funde von Schildkröten, Haien, Plesiosauriern und Mosasauriern dokumentiert. Auch Octavio Mateus von der New Lisbon University kommt bei Angola ins schwärmen: "Das Land ist was fossile Funde angeht, eines der besten weltweit." Zahlreiche bisher unerforschte Saurier wurden erstmals hier gefunden. Die Wissenschaftler sind zudem davon überzeugt, dass es noch weitere Sensationsfunde geben wird. 

Was die Forschung in Angola noch interessanter macht, ist die Tatsache, dass hier rekonstruiert werden kann, wie das Leben auf der Erde vor mehreren zehn Mio. Jahren ausgesehen hat - zum Beispiel als sich Südamerika von Afrika getrennt und sich der Südatlantik gebildet hat. "Fossilien können Daten darüber liefern, wie Tiere von einem Teil zum anderen gewandert sind und wie sich die Kontinente ausgebildet haben", erklärt der Forscher. Dazu gehöre auch die Besiedlung des neu entstandenen Ozeans. Das Forschungsprojekt PaleoAngola wird von der National Geographical Society und der Petroleum Research Foundation of America unterstützt. Derzeit sind die Fossiliengrabungen um Iembe und auf die Küste von Bentiaba an der Grenze zu Namibia fokussiert. Jacobs kann sich jedenfalls vorstellen, dass die Fossilien sich als neues Tourismusattraktion erweisen. "Angola sollte diese Funde für sich nutzen", so der Wissenschaftler.

Rund 1.500 Kilometer nördlich von Angola erstreckt sich ein anderes Land mit außergewöhnlichen Reichtümern der Natur. Gabun, ehemalige französische Kolonie, ist rund 270.000 Quadratkilometer groß und hat nur rund 1,5 Mio. Einwohner. Tourismus spielt hier bis jetzt nur eine untergeordnete Rolle. Jährlich besuchen etwa 45.000 Gäste das Land. Die meisten von ihnen sind Businessreisende und Angehörige internationaler Organisationen. Bei der diesjährigen ITB-Berlin präsentierte sich Gabun als neue Eco-Tourism-Destination. Die Regierung wolle vom Öl- und Bodenschatzabbau wegkommen und Fremdenverkehr als neue Einnahmequelle erschließen. Bis 2015 sollen jährlich 100.000 Gäste kommen und die insgesamt 13 Nationalparks, die elf Prozent der gesamten Staatsfläche ausmachen, besuchen. Yolande Bike, Ministerin für Fremdenverkehr und Nationalparks, sucht derzeit noch nach Investoren für ihr Land. "In unseren Nationalparks gibt es spektakuläre Landschaften mit Bergen, Wasserfällen, Flüssen und sogar Wüsten", erklärt Bike. Zudem sei das Land aufgrund der großen Zahl von Wildtieren wie etwa Elefanten, Leoparden, Gorillas, Flusspferden und Walen vor der Küste bekannt. An der 600 Kilometer langen Küste des zentralafrikanischen Staates nistet die weltgrößte Lederschildkrötenpopulation.
Reisen und TourismusPressestimmenNaturschutz 30 Aug 2009
admin
Venedig trotz Schutzdamm dem Untergang geweiht by admin Kommentar (1)
Meeresspiegel und Absinken machen Regierungsprojekte unwirksam

Die Lagunenstadt Venedig könnte trotz aufwändiger Schutzmaßnahmen am Ende des Jahrhunderts fast täglich von Überflutungen geplagt sein. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Instituts für Meereswissenschaften in Venedig http://libeccio.bo.ismar.cnr.it:8080/venezia, die in der Zeitschrift "Climate Dynamics" veröffentlicht wurde. Die Forscher um Laura Carbognin stellten Daten zum langsamen Absinken des Unterbodens der Stadt den Prognosen des Weltklimarates (IPCC) für den Meeresspiegel-Anstieg in der nördlichen Adria gegenüber, der infolge des Klimawandels zu erwarten ist. Bisherige Maßnahmen zur Verhinderung von Überschwemmungen, die derzeit mit großem Aufwand erstellt werden, könnten aufgrund der steigenden Gezeitenhöhe langfristig wenig Schutz bieten, geben die Wissenschaftler zu bedenken. 


Der Untergang Venedigs ist ein Prozess, der schon seit längerem im Laufen ist. Der Unterboden der auf Holzpfählen errichteten Häuser sank im 20. Jahrhundert um zwölf Zentimeter. Gemeinsam mit dem ebenso hohen Anstieg des Adria-Meeresspiegels stieg das relative Meeresniveau der norditalienischen Stadt seit 1900 damit um 25 Zentimeter. Die Folgen sind heute siebenmal häufigere Hochwasser und bereits ernste Schädigungen der Bausubstanz der Weltkulturerbe-Stadt. Laut den italienischen Forschern wird das Absinken im 21. Jahrhundert beschleunigt und beträgt zwischen 17 und 53 Zentimeter, wodurch die Hochwasserereignisse weiter zunehmen werden. 

Als Hochwasser gilt in Venedig, wenn das Meeresniveau bei Flut um über 110 Zentimeter steigt, was derzeit rund viermal pro Jahr passiert. 2100 könnte dies zwischen 20 und 250 Mal der Fall sein, was die Studienautoren als "unhaltbare Aggression für das Stadtbild" bezeichnen. Es könnte jedoch noch schlimmer kommen. Vivien Gornitz, Klimatologin der US-Raumfahrtsbehörde NASA und eine der Autoren IPCC-Berichts, bezeichnet die Schätzungen Carbognins als "konservativ" und befürchtet ein noch deutlicheres Absinken der Stadt. Die Meeresspiegel würden bereits bisher schneller ansteigen als dies der IPCC vorausgesagt hat. 

Das stellt die Nachhaltigkeit des MOSE-Projekts in Frage, mit dem die italienische Regierung ab 2014 durch 78 gigantische mobile Deich-Module die Laguneneingänge bei Bedarf abschließen will. "Steigen die Meere um mehr als 26 bis 53 Zentimeter bis 2100, wie Carbognin angenommen hat, wird MOSE, das nur mit 60 Zentimeter Meeresanstieg zurecht kommt, nicht zum Schutz der Stadt ausreichen", so Gornitz. In gleichem Ton hinterfragen auch die Studienautoren das Projekt: "Ergänzungen zu heutigen Projekten sind dringend notwendig. Auch wenn sich der Meeresanstieg nicht plötzlich vollziehen wird und zu hoffen ist, dass die Prognosen in Zukunft noch genauer werden, sind Pläne zur besseren Hochwasserabwehr in Venedig für Zeiten mit höherem Meeresspiegel jetzt schon dringend notwendig." 

Als eine Möglichkeit sehen die italienischen Forscher, Meereswasser in tiefe Gesteinsschichten, die 700 Meter unter der Stadt liegen, zu pumpen. Modelle hätten gezeigt, dass man dadurch in zehn Jahren Venedig um 30 Zentimeter heben kann. Denn die übermäßige Grundwasserentnahme zur Deckung des Bedarfs in der Stadt war bisher ein Hauptgrund für das Absinken der Lagunenstadt.
Reisen und Tourismus 9 Jul 2009
admin
Van-See: Im Paradies der Schildkröten by admin Kommentar (0)
Landschildkröten gelten seit jeher als Sympathieträger und heilige Tiere. Schon im alten Ägypten, in Griechenland und in Mesopotamien wurden die Reptilien als Haustiere gehalten und genossen kultische Verehrung. In der Region Urartu rund um den Berg Ararat im östlichsten Zipfel der Türkei sind die weit verbreiteten Kriechtiere auch Symbol für die langsame wirtschaftlichen Entwicklung. Mit dem neuen Masterplan des Türkischen Kultur und Tourismusministeriums soll dies nun anders werden. Der sieht bis zum Jahr 2023 kräftige Investitionen in die Infrastruktur vor. 

Die Stadt Van am gleichnamigen See war schon in der Antike Zentrum eines mächtigen Königreichs (Urartu), das sich im 9. Jahrhundert v.Chr. gegen die Assyrer durchsetzen konnte. Heute ist der Flughafen der 350.000 Einwohner Stadt die einzige relevante Anbindung des ostanatolischen Hochlandes zu internationalen Handels- und Geldströmen. Der großflächige Van-See, die Städte Bitlis, Ahlat und Agri und die mächtigen Vulkane Nemrut (2828m), Süphan (4058m) und Ararat (5165m) bieten die Kulisse für die touristische Entwicklung hin zur Kultur- und Sportdestination. 

Noch liegt die künftige "Urartu Destination" still darnieder, doch die ersten Großinvestitionen rollen. Derzeit werden Straßen und Wasserkraftwerke ausgebaut, rund um den Van-See und in Richtung iranischer Grenze fahren Baumaschinen, Traktoren und Bagger im Stundentakt. Auch die Wasserversorgung und das Stromnetz werden modernisiert, adäquate Grundflächen gesichert. Sie sind die Grundlage für künftige Investitionen in den Tourismus, heißt es im Masterplan, der in den nächsten 15 Jahren den massiven Ausbau von Bettenkapazitäten, Golfplätzen, Wassersportanlagen, Yachthäfen, Bergsport-, Trekking- und Wintersporteinrichtungen vorsieht. 

Die türkische Regierung verfolgt mit dem Entwicklungsprogramm einen klaren Plan. Waren die politisch Verantwortlichen in der Vergangenheit in der Van-Region vor allem mit Kurdenflüchtlingen, Verelendung und Terrorismus befasst, so gilt nun die Devise, Entwicklungsgelder in das Land am Ararat zu lenken und kräftig in die Bildung zu investieren. Allein 11 Universitäten wurden in den letzten Jahren neu gegründet. Die Rechnung scheint bereits aufzugehen: Wirtschaftliche Prosperität und Zukunftsperspektiven entziehen den Rebellen jede Existenzgrundlage. Den Kurden in der Türkei geht es besser als anderswo im Zweistromland. 

Vom Agrarland zur Tourismusdestination 

Nicht erst seit den EU-Ambitionen setzt die Türkei auf die massive Entwicklung seines touristischen Potenzials. Mehr als 20 Millionen Besucher empfängt das Land zwischen Schwarzen Meer und Mittelmeer jährlich. Still und heimlich hat sich die Türkei mit seinen reichen Kultur- und Naturschätzen zur beliebtesten Mittelmeerdestination entwickelt, der Tourismus ist mittlerweile wichtigster Devisenbringer und Motor für die Entwicklung. Binnenregionen wie der Van-See, siebenmal so groß wie der Bodensee, wollen von dem Kuchen ein Stück abbekommen und mitmischen. 

Noch scheint die Zeit hier gegen den Trend zu laufen. Auf dem kargen und weitgehend waldlosen Hochland, im Durchschnitt über 1700 m gelegen und von zahlreichen Vulkansteinfeldern durchzogen, mühen sich die Bauern bei der Heuernte, die Städte quellen indes über von Elendsbehausungen, Müll, Schrott und Autos. Die Region leidet unter den Folgen der Kurdenkonflikte, das Pro-Kopf-Einkommen beträgt nur ein Viertel des Durchschnitts der gesamten Türkei. Inoffizielle Einkommensquelle ist der Schmuggel über die iranisch-türkische Grenze. 

Versorgung und mobile Kommunikation sind tadellos, doch die Preise hoch, und vielen Kindern fehlt nach wie vor der Zugang zu adäquater Bildung. Wenn dann noch die wenigen Touristen ausbleiben, wie nach der Entführung von drei deutschen Bergsteigern durch kurdische Rebellen im Vorjahr, ist der Ärger groß. Am Ausgangspunkt für Ararat-Bergtouren, Dogubayazit, gibt es zwanzig Herbergen. Das 3-Stern-Hotel "Sim-er, an der Ausfallstraße Richtung Ararat gelegen, beherbergte Anfang Juli 2009 gerade mal fünf Gäste. 

Von Touristenmassen kann aber derzeit ohnehin noch nicht gesprochen werden. Die aktuelle Wirtschaftskrise, aber auch die abgelegene geografische Lage des sodahältigen Lava-Sees tragen dazu bei, dass sich die Investitionen wohl noch etwas verzögern werden. Behzad Marvie, Reiseleiter des deutschen Türkei-Spezialisten Dr. Koch Reisen, bestätigt die schwierige Ausgangslage der Region. "Wenn ein Land wie die Türkei an drei Meeren liegt, dem Schwarzen Meer, der Ägäis und dem Mittelmeer: Wer soll dann noch an einem Binnensee Badeurlaub machen?" 

Van-See: Bilder aus der Vergangenheit 

Wer den Van-See entlang fährt, kann sich indes kaum sattsehen an unberührter und geradezu "nackter" Natur. Das Seeufer des 3.740 km2 großen Sees ist auf 120 km Länge und 80 Kilometer Breite nahezu unverbaut, Schiffe sind nicht zu sehen, dafür aber herrliche Buchten und Spiegelungen der hochmoorartigen Landschaft ringsum. Die Kulisse erinnert an Gemälde europäischer Gewässer aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Im Frühjahr ist der See ein Mekka für Vogelkundler und Botaniker, an den Süßwasser-Zuflüssen tummeln sich die eher schwachen Fischbestände. 

Berühmt ist die bynzantinische Heiligenkreuz-Kirche auf der Akdamar Insel, die erst im Vorjahr vollständig restauriert wurde. Die im Jahre 915 vom armenischen König Gagik gegründete Kirche ist reich an herrlichen Sandstein-Reliefs an der Außenfassade. Wie sehr viele andere Kulturdenkmäler aus drei Jahrtausenden wurde auch sie im Zuge der russisch-türkischen Kriege im 20. Jahrhundert stark in Mitleidenschaft gezogen. Im märchenhaften Ishak Pascha Palast des Kurdenemirs von Dogubayazit rissen die russischen Besatzer nach dessen Zerstörung 1918 sogar die vergoldeten Eingangstore aus den Halterungen, um sie nach St. Petersburg abzutransportieren. 

Die Van-Region war allerdings seit Beginn historischer Aufzeichnungen ein Aufmarsch- und Durchzugsgebiet großer Heere. Nach den Hurritern und den Assyrern (3000 bis 860 v.Chr.) dominierten die Urartäer (860-580 v.Ch.) das Quellgebiet von Euphrat und Tigris, danach folgten die Meder und die Perser, allesamt in kriegerischer Absicht. Um 330 v.Chr. eroberte der Makedonier Alexander der Große den Landstrich, danach übernahmen die Parther und dann wieder die Perser die Kontrolle. Es folgten Sassaniden, Römer, Araber, Byzantiner und Seldschuken, bevor die Osmanen für nahezu 500 Jahre das Land regierten. Zahlreiche Burgen, Kirchen, Kuppelgräber und Moscheen zeugen von der großen Vergangenheit des Hochlandes. 

Abseits dieser steinernen Denkmäler und der Segnungen moderner Technik verläuft das das Leben weiter beschaulich. Die kleinen Bauerndörfer mit ihren steinernen Häusern im Grenzgebiet zum Iran wirken elend, doch die Kinder und Menschen sind fröhlich. Sie halten es mit den Schildkröten: Wenn es warm wird, verbringen sie den Tag in der Sonne, und wenn die langen Winter kommen, ziehen sie sich zurück. Van-See: Im Paradies der Schildkröten
schon gewusstReisen und Tourismus 28 Jun 2009
fox
Wal-Beobachtung bringt Milliarden-Gewinne by fox Kommentar (0)
Touristische Aktivitäten finanziell attraktiver als Walfang

Wal-Beobachtungstouren bringen höhere finanzielle Gewinne als die Jagd auf Meeressäuger. Insgesamt werden mit Whale-Watching 2,1 Mrd. Dollar jährlich umgesetzt. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die beim Treffen der International Walfang Kommission (IWC) http://www.iwcoffice.org in Madeira präsentiert wurde. Jene Staaten, die Walfang betreiben, könnten neue Strategien entwickeln, um Geld mit den Meeressäugern zu verdienen, so der International Fund for Animal Welfare (IFAW) http://www.ifaw.org. Die Organisation hat die Untersuchung durchgeführt.

Für Island gebe es eine Koexistenz von Walfang und Whale-Watching, erklärte der Delegierte bei der Konferenz. Tatsächlich liegen im Hafen von Reykjavik dutzende Auflugschiffe vor Anker, die Wal-Beobachtungstouren anbieten. In den Spezialitäten-Restaurants wird weiterhin gegrilltes Steak von Minke-Walen angeboten. Erst kürzlich hatte Island angekündigt, den Walfang massiv auszudehnen und 150 Finnwale sowie bis zu 100 Minke-Wale jährlich zu jagen. Nicolas Entrup, Geschäftsführer der deutschen Whale and Dolphin Conservation Society (WDCS) http://www.wdcs-de.org hat kritisiert, dass diese riesigen Mengen von Walfleisch niemand konsumieren kann. In Island werden nämlich ausschließlich Minke-Wale in Restaurants angeboten. Experten vermuten, dass das Finnwal-Fleisch für den Export bestimmt ist. 

"Whale Watching ist definitiv der nachhaltigere Weg und wie wir berechnet haben, bringt das auch mehr als die Jagd auf die Tiere", so Patrick Ramage, Direktor des IFAW-Walprogramms. In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Zahl der Wal-Beobachtungstouen verdoppelt. Am stärksten war der Zuwachs in Asien. 2008 hatten 13 Mio. Menschen in 119 Ländern an solchen Exkursionen teilgenommen. Das Argument, dass Wal-Beobachtung und Jagd Hand-in-Hand gehen, sehen viele als unwahr an. 2006 wurden Touristen in Norwegen Zeugen, wie ein Walfangschiff einen Wal vor ihren Augen tötete. Islands IWC-Kommissar Tomas Heidar meint dagegen, dass es solche Vorfälle in Island nicht gebe. 

Auch in Entwicklungsländern wie etwa auf der kleinen Antilleninsel Dominica ist Whale-Watching ein sehr lukratives Touristengeschäft geworden. "Es gibt 22 verschiedene Meeressäuger, die man hier beobachten kann. Besonders interessant sind die Pottwale, die hier das ganze Jahr über anwesend sind", erklärt Colin Piper, CEO der Dominica Tourism Authority http://www.dominica.dm. Man lege in Dominica sehr großen Wert darauf, die Tiere zu schützen und sie auch bei den Exkursionen so wenig wie möglich zu stören. 

Beim 61. Jahrestreffen des IWC nehmen Regierungsvertreter von mehr als 80 Ländern teil. Wie schon in den vergangenen Jahren steht die Diskussion um das Moratorium zum Stopp des kommerziellen Walfangs auf dem Programm. Zusagen der drei Staaten Norwegen, Island und Japan sind ausständig. Japan betreibe immer noch Walfang unter dem Deckmantel der Wissenschaft, werfen internationale Umweltgruppen dem asiatischen Land vor.
Reisen und Tourismus 24 Mai 2009
admin
Beliebtem Reiseziel droht schwerster Dämpfer seit Jahrzehnten by admin Kommentar (1)
Das bei Touristen überaus beliebte Reiseland Spanien hat die Wirtschaftskrise bereits mit voller Wucht abbekommen. Nach dem Einbruch des Immobilienmarktes droht in der sommerlichen Hauptsaison erneut ein schwerer Dämpfer. Während Reisende eines der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine des Landes bilden, steht der Tourismusindustrie das schwierigste Jahr seit mehreren Dekaden bevor. "Der Spanien-Tourismus ist von den beiden Märkten Deutschland und Großbritannien sehr stark abhängig. Dabei ist der englische von der Wirtschaftskrise deutlich stärker beeinträchtigt als der deutsche", erklärt Martin Lohmann, Tourismusexperte und Geschäftsführer des Tourismus-Forschungsinstituts N.I.T. 

Dem Experten zufolge bleiben die Deutschen bei ihrer Reiseplanung von den Auswirkungen des Abschwungs bislang weitgehend unbeeindruckt. "Die Wirtschaftskrise wird eher lang- als kurzfristige Auswirkungen auf den Tourismus haben", meint Lohmann. So würden die Verbraucher auf ihre persönliche finanzielle Situation und ihr verfügbares Budget reagieren. Im Gegensatz zu Großbritannien und Spanien nimmt die Rezession in Deutschland jedoch einen noch vergleichsweise geringen Einfluss auf die Reisekassen der Konsumenten. Auf der Insel werden die Urlauber außerdem aufgrund des schwachen britischen Pfunds von Auslandsreisen abgehalten. 

Neben den voraussichtlich ausbleibenden ausländischen Reisenden steht die spanische Tourismusindustrie 2009 mit dem schärfsten Einschnitt des Binnenmarktes seit 40 Jahren der denkbar schlechtesten Ausgangslage gegenüber. Statt die ohnehin schwache Konjunktur und den Kollaps des Immobilienmarkts zu kompensieren, wird Spaniens Wirtschaft von der Reisebranche zusätzlich belastet. Angesichts der mit 17,4 Prozent höchsten Erwerbslosenquote Europas ist bei der Buchungslage im Heimatmarkt vorerst keine Erholung in Sicht. 

Während sich die Rezession in Spanien im ersten Quartal auf ein Minus von drei Prozent - dem stärksten Einbruch seit Beginn der Datenerhebung vor 30 Jahren - gegenüber dem Vorjahr zuspitzte, sind die Buchungszahlen in einigen Regionen bereits um zumindest zehn Prozent eingeknickt. Dabei macht der Tourismus etwa auf den Balearen über 80 Prozent bzw. im landesweiten Schnitt immerhin zwölf Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus.
schon gewusstReisen und Tourismus 1 Apr 2009
fox
Massives Bettwanzen-Problem in New York by fox Kommentar (2)
Starke Zunahme von Parasiten in Altbau-Apartments und billigen Hotels

Die Zahl von Parasiten in New York City ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Längst haben Bettwanzen (Cimex lectularius) neben Altbau-Wohnungen auch billige Hotels erobert, wie BBC-Online berichtet. Allein im Vorjahr ist die Zahl an gemeldeten Fällen um 34 Prozent auf mehr als 10.000 angestiegen. Experten vermuten, dass die Dunkelziffer weit höher ist und Kammerjäger meinen, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist.

"Bettwanzen sind nachtaktiv und lieben die Dunkelheit. Tagsüber verkriechen sie sich in Spalten und in unversiegelten Böden", so Herbert Auer, Institutsleiter vom Klinischen Institut für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie der Universität Wien http://www.meduniwien.ac.at/hygiene. "Eine Besonderheit der sechs bis sieben Millimeter großen Bettwanzen ist, dass sie lange Zeit ohne Nahrung auskommen, ehe sie sich einen neuen Wirt suchen, den sie dann stechen und dessen Blut sie dann saugen", so der Forscher. Ein Bettwanzen-Stich sei nicht gefährlich, da die Tier keine Pathogene übertragen. "Allerdings verursachen die Stiche juckende kreisrunde Stellen auf der Haut." 

Kammerjäger John Furman von Boot-A-Pest berichtet von einem Einsatz in einem Apartment im New Yorker Stadtteil Brooklyn. "Im King-Size-Bett waren 400 oder 500 Bettwanzen - in allen Stadien ihrer Entwicklung bis hin zu Eiern." Es bestehe kein Zweifel daran, dass die Zahl der Fälle deutlich steigt. Mitschuld daran sei auch der massive Einsatz von Pestiziden, gegen die einer immer größeren Zahl von Parasiten Resistenzen entwickelt haben. Bis vor etwa 20 Jahren wurde zur Vernichtung von Schaben der gesamte Raum mit Insektiziden begast. Allfällige sich im selben Raum befindliche Bettwanzen wurden somit gleichzeitig abgetötet. Heute werden Schaben wegen der Resistenzen mit Fraßködern bekämpft. Dabei bleiben die im selben Raum befindliche Bettwanzen als reine Blutsauger am Leben.

Die New Yorker Behörden sind durch die steigenden Fälle von Bettwanzen in Aufruhr und wollen eine rasche Bekämpfung des Problems. Dazu soll auch der Handel mit gebrauchten Matratzen verboten und zusätzlich ein Aufklärungsprogramm für die Bevölkerung ins Leben gerufen werden. Auch auf privater Ebene gibt es einen Kampf gegen die Parasiten: New York Versus Bedbugs http://newyorkvsbedbugs.org nennt sicht die Kampagne von Renee Corea, die sich nicht nur an Wohnungsmieter, sondern auch an Hauseigentümer richtet. 

Bettwanzen gibt es aber nicht nur in New York. "Fälle sind auch vom Mittelmeerraum bekannt", meint Auer. Es komme natürlich auf die Qualität der Unterkünfte an. Und BBC berichtet darüber, dass auch in London die Zahl von Fällen stark zugenommen hat und die britische Metropole zu den am schlimmsten betroffenen Gegenden gehört. 
 


Tourblog Tags