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Tag >> Reisebericht
ReiseberichtMotorradtouren 21 Jun 2009
barba
Motorradreise Frankreich von Valence nach Thonen les Bains am Genversee by barba Kommentar (0)

Bevor wir uns heute auf den Weg machten, studierten wir erstmal den Wetterbericht. Je nach Vorhersage soll die Etappe zusammengesteckt werden.

 

 

ReiseberichtMotorradtouren 20 Jun 2009
barba
Motorradreise Frankreich von Vallon-Pont-d'Arc nach Valence by barba Kommentar (0)
Gut ausgeruht und nach einem guten Frühstück, planen wir unsere Route durch das Département Ardèche. Die Karte die wir am Vortag vom Verkehrsverein erhalten haben, diente uns als Planungsgrundlage. Auf der Karte sind charakteristische Dörfer gekennzeichnet, denen wir zum Teil einen Besuch abstatten wollen. Unser Etappenziel legen wir mal in Saint-Pierre-de-Colombier fest. So verlassen wir Vallon-Pont-d'Arc auf der D579 und steuern Balazuc an. Balazuc ist ein kleines Dorf das sehr schön an der Ardèche gelegen ist. Wir steuern unsere Goldwing über schmale Überlandstrassen weiter nach Vinezac. Weiter gehts auf malerischer Strasse über La Vernade, Prades nach Jaujac. Jaujac ist mit dem grossen Platz, ein Dorf mit ganz eigenem Dorfbild. Man hat das Gefühl, das Dorf war schon immer so und wird in alle Zeit so sein. Das ist der richtige Ort um ein ein bisschen zu verweilen und die Stimmung aufzunehmen. Weiter geht es Richtung Norden durch kleine Dörfer mit vielleicht 100 bis 200 Einwohner. Ueber Amarnier, Saint-Pierre-de-Colombier, Aizac, Mézilhac mit Le Cheylard erreichen wir wider einmal ein grösseres Dorf. Nur noch wenige Kilometer trennen uns von Saint-Agrève, unserem Tagesziel. Bis hierhin führte uns die Route durch malerische Landschaften. Ein wahrer Genuss und Musse. Doch in Le Cheylard ist es mit der Musse vorbei. Auf einmal finden wir uns inmitten eines Radrennens und wir fühlen uns wie das Kamerateam an der Tour de France. Die Franzosen sind nach wie vor ein Fahrrad begeistertes Volk. Ich muss zugeben, es hat uns auch Spass gemacht in dem Tross mit zu fahren, den sportlichen Geist von den Radfahrern und dem Publikum zu spüren und zu erleben. Ich muss hier noch zu meiner Entlastung erwähnen, dass die Strecke nicht gesperrt war. Auf jedenfall hatten wir einen spannenden und landschaftlich schönen Streckenabschnitt den wir wohl nie vergessen werden, besonders weil Radfahrer während dem Aufstieg mit uns noch einen Schwatz halten wollten. Mittelweille haben wir Saint-Pierre-de-Colombier erreicht, was auch für die Radfahrer Zielankunft heisst. Nur jetzt hier in diesem Tho hu wa bohu ein Hotel zu finden wird wohl ein Ding der Unmöglichkeit sein. Also entschliessen wir uns weiter bis Valence zu fahren. Nun Loben wir uns doch die Goldwing. Da kannst du einfach weiter Reiten und ohne Probleme hängen wir noch 60 Km an. 
 
 
 
Rückblickend auf unsere heutige Etappe lässt sich folgendes sagen. Diese Strecke wirst du wohl in keinem Reiseführer finden. Wir meinen, dass dies eine absolut lohnende Etappe war. Die Stecke betrug 186 Km und wir schauen auf tausend Kurven zurück. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

ReiseberichtMotorradtouren 18 Jun 2009
barba
Motorradreise Frankreich by barba Kommentar (0)

Ein ganzer Tag am Strand in Saint Marie de la Mer

So schön die Landstriche unserer Motorradreise in Frankreich auch waren die wir bis jetzt mit unserer Goldwing bereist haben, haben wir uns trotzdem gestern Abend entschlossen noch einen zusätzlichen Tag in Saint Marie de la Mer am wunderschön gelegenen Sandstrand zu verbringen. Auch heute macht das Wetter wieder mal keine Ausnahme und das Thermometer steigt auf auf 30° C.  

 

ReiseberichtMotorradtouren 17 Jun 2009
barba
Motorradreise Frankreich von Avignon nach Les Saintes Maries de la Mer by barba Kommentar (1)

Früh morgens um sechs sind wir heute erwacht. So richtig wohl fühlen konnten wir uns diese Nacht nicht.  Es war trotz Bewölkung recht drückend im Zimmer. So machten wir uns heute noch früher auf den Weg als die letzten Tage. 

Der Himmel zeigte sich heute in dunklem Grau aber mit Regen werden wir wohl nicht rechnen müssen. Für heute haben wir mit rund 140 Km nicht eine grosse Ettape vor uns aber mit dem Ziel der Camarque sicherlich einen Höhepunkt für den wir uns reichlich Zeit nehmen wollen. Von Avignon fahren wir erst mal Richtung San Remy de Provence und weiter nach Les Baux de Provence. Nach Les Baux de Provence werden wir auf der rechten Seite auf ein Gebäude aufmerksam, dass uns doch sehr an die Römer erinnert.  Also schalten wir einen kurzen Halt ein und erfahren, dass wir hier eines der besterhaltenden Mausoleen aus der Römerzeit vor uns haben.  Auf der anderen Strassenseite wären noch Ausgrabungen von Thermen zu sehen. Nur sind wir ja Heute sehr früh aufgebrochen und wir müssten noch Stunden warten bis diese öffnen würden. Wir folgen weiter der D5. Von hier bietet uns die Stecke einiges an Ueberraschungen. Die Streck ist ein wahres Schmuckstück an Naturschönheiten und nach jeder Kurve entdeckt man doch wieder Neues. Nun halten wir uns Richtung Port Saint Louise du Rhone und überqueren mit der Fähre die Rhone.

 

ReiseberichtMotorradtouren 15 Jun 2009
barba
Motorradreise von Nizza nach Apt by barba Kommentar (0)

Das Ziel unserer heutigen Etappe ist der Grand-Canyon du Verdon und in Gordes zu übernachten. Mal schauen was heute so alles passiert. 

 

Heute sind wir ca. um sieben Uhr schon wieder aufgewacht. Es scheint, dass uns der Arbeitsrhythmus immer noch fest im Griff hat. Aber was soll's. Wir packen unsere Siebensachen zusammen, beladen unsere Goldwing und fahren von Nizza Richtung Grasse. Auf dem Weg betanken wir noch die Maschine und anschliessend suchen wir uns ein Bistro und geniessen heute unseren ersten Espresso mit ein paar Croissant unter blauem Himmel und angenehmen 28 Grad. Unser Proviant für den heutigen Tag können wir gerade nebenan besorgen. Nun geht die Fahrt weiter Richtung Grasse, doch hier ist uns irgend ein Bedienungsfehler unterlaufen am Navi, was wir erst x Kilometer später merken. So sind wir markant von unserem Kurs abgekommen. Aber erst mal alles der Reihe nach. Von Grasse fuhren wir auf der Rout Napoleon bis Castellane. Wie es sich auf dieser Strecke gehört, haben wir natürlich innert kurzer Zeit wieder ein paar Pässe hinter uns.  So den Fayepass 981m

ReiseberichtMotorradtouren 14 Jun 2009
barba
Motorradreise Frankreich von Bra nach Nice by barba Kommentar (0)
Gestern Abend liesen wir den Tag bei einer PüTr (Pizza über den Tellerrand) ausklingen.  
Heute morgen sind wir schon um sieben erwacht. Das Zimmer ist zwar mit einer Klimaanlage ausgestattet, aber unter 25 Grad kam die Temperatur trotzdem nicht. Also auf, unter die Dusche und Frühstücken. Lecker und reichhaltig zeigte sich das Buffet und trotz der Reisecar Gruppe fehlte es an nichts. 
Nach dem reichhaltigen Frühstück noch die Taschen packen, Hotel abrechnen und unsere Goldwing beladen. Nur war das nicht so einfach. Nicht etwa weil wir gestern noch shopen waren, nein, die Carreisegruppe aus Deutschland umringte unsere Goldwing und wollte nebst fragen zur Maschine noch fragen zur Reiseroute beantwortet haben. Der eine oder andere wäre vielleicht auch gerne umgestiegen. So ging es dann also auf unsere nächste Tagesetappe.  Das Ziel ist von Bra über die Tenda nach Nizza, Cannes, Grasse. Das wären dann so um die 220 Km. 

Von Bra fuhren wir Richtung Fossano und Guneo. Die Fahrt
 ist einfach. Als Alpenländer erstaunt es immer wieder, wie flach die Erde sein kann. Anscheinend haben hier die Landwirte ein raffiniertes Bewässerungssytem. In schmalen Kanälen führen sie das Wasser an den Feldern vorbei, wobei sie Schleusen öffnen können und so die Felder fluten. 

Nun zeigen sich am Horizont die ersten Berge. Wir sind gespannt wie die Tende heute zu fahren ist. Das letzte mal waren wir vor 25 Jahren hier und wir freuen uns auf die wildromantische Schlucht.

Weiter geht es über Borgo, San Dalmazzo nach Limone Piemonte. In Limone Piemonte stockte der Verker. Über die Autodächer sah ich das die Polizei Ihr Fahrzeug quer in die Fahrbahn gestellt hat. Na super da freut sich doch das Fahrerherz. Wir schlängeln uns bis zu den Carabinieri durch und erfahren, dass es auf der Tende einen Unfall passiert sei und die Strasse nicht passiert werden kann. Super da freut sich doch das Herz des Touristen noch dazu. Also entscheiden wir uns ins nächste Kaffe zu gehen und wollen eine alternativ Route suchen. 


Nach einer kurzen Diskusion  entscheiden wir uns die Tende so weit zu fahren wie es möglich ist. Neben dem Kaffe ist ein Laden, in welchem wir noch einen kleinen Profiant kaufen und es kann weitergehen. 
Bingo, die Entscheidung stellt sich als richtig heraus. Zwar müssen wir noch etwa 20 Min. warten, aber wir können immerhin an unserer Route festhalten. Während des Wartens gesellt sich noch ein italienischer Goldwingfreund mit seiner 1800er dazu und wie das so ist, keiner kann die Sprache des anderen so richtig und doch versteht man sich gegenseitig. 

Tatsächlich wird der Tunnel nach etwa 20 Min. geöffnet und von so manchem Fahrer wird eine enorme hektick an den Tag gelegt. 
 
 
 
Nun ja, wir haben ja Urlaub und lassen erst mal die Wochenendausflügler ihres Weges ziehen. Als Schlusslicht fahren die zwei Goldwings durch den Tunnel. Sicherlich ein würdiger Abschluss einer Kolonne oder nicht?

Unterwegs machen wir es uns am Strassenrand gemütlich und geniessen das frische Brot mit Salami und Tomaten und werden von den Vorbeifahrenden noch bestens unterhalten. 
 
 
 
Doch die Fahrt durch das Tal stellt sich als Enttäuschung heraus. Kein Vergleich mit der wildromantischen Schlucht wie wir sie kannten. Die Strasse gleicht heute eher einer Transitstrasse. 

Wir wollen heute mindestens noch einen richtigen Pass fahren. Als zweigen wir in La Giandola de Brail links ab und nehmen Kurs auf den Col du Bries und Col de Perus, was sich als Goldrichtig herausstelt.     

Weil wir gerade so in Kurvenstimmung sind, nehmen wir nach Sosbel noch Kurs auf den Col de Braus, welcher dann wirklich enge Kehren zu bieten hat. Die Pässe sind gut zu Fahren, die Strassen sind ok und das wichtigste, sie sind nicht überlaufen. Die Fahrt durch die Olivenhaine ist einfach malerisch. Ich erwarte jeden Augenblick einen D2 zwischen den Olivenbäumen den Berg herunter brettern mit Roger Moor am Lenkrad. Am Fusse des Passes umgibt uns dann schon wieder städtisches Gebiet und wir können nicht mehr weit vom Mittelmeer sein. In Nizza entscheiden wir uns für einen Zwischenhalt und geniessen einen guten französischen Espresso. Hier entscheiden wir uns kurzerhand, nicht an unserem heutigen Ettapenziel Grasse fest zu halten sondern uns hier in Nizza ein Hotel zu suchen. So logieren wir heute im Novotel in Nizza und werden dann mal schauen, wie weit wir morgen kommen werden. 
 
 
 
Auf jeden Fall werden wir jetzt noch einen Spaziergang am Ufer geniessen und den heutigen Tag mit einem feinen Nachtessen ausklingen lassen. 
 
 
 
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