Eine wunderschöne Motorradtour im Kanton Graubünden, mit einem kleinen Abstecher nach Italien. Also Idee oder Pass nicht vergessen. Auf der Strecke
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Samstag, 15 Mai 2010 08:17
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Eine Biketour mit mehreren Kindern ist für Sie als Organisator vielleicht eine anstrengende und aufwendige Sache, aber die gemeinsame Unternehmung kann aus eigener Erfahrung zu einem einmaligen Erlebnis werden, da jeder lernt, auf Andere Rücksicht zu nehmen.
Hier ein paar Tipps Passen Sie die Länge der geplanten Tour dem Alter und der Kondition der Kids an, also keine 50 km Marathontouren mit langen Anstiegen für untrainierte Kids. Wenn Sie sich bei Ihrer Familie von der anpassungsfähigen Seite zeigen, kommen Ihre Kids auch gerne wieder mit! Seien Sie bereit für Kompromisse, wenn ein Kind aus Müdigkeitsgründen die Tour abkürzen möchte. Ein gemütlicher Sonntagsausflug für Sie kann für Ihre kleineren Kids schon eine sportliche Tour sein, also besser nicht übertreiben!
Planen Sie genügend Pausen ein, damit der Fahrspass Ihrer Kids erhalten bleibt. Auch Ihre Familie, welche sich vielleicht mehr als Sie aufs Pedalen konzentrieren muss, möchte die Eindrücke der Natur in sich aufnehmen können.
Männer demonstrieren gerne ihre Stärke, wenn Sie mal Ihre Tochter etwas bergauf schieben müssen, dann sind Sie ihr Held!
Klären Sie vor der Tour ab, ob Sie nebst dem üblichen Reparaturwerkzeug eventuell Spezialschlüssel einer anderen Grösse mitnehmen müssen; Kinderräder haben da so ihre Tücken.
Tour aussuchen, die Strecke auf der entsprechenden Landkarte in Gedanken durchgehen. Zeitreserve für Orientierung und unvorher- gesehene Pannen beim Gesamtzeitbedarf für die geplante Tour einrechnen.
Wettervorhersage am Besten bereits einige Tage vor der Tour verfolgen, dies gibt meistens Auskunft über die Durchführbarkeit der geplanten Tour im vorgesehenen Gebiet (siehe Linkverzeichnis).
Bei längeren Touren Verpflegungsmöglichkeiten auf der Strecke abklären und eventuell Lunch besorgen.
Funktionskontrolle am Bike (siehe separates Thema). Jemand informieren, wohin die Tour geht. Handy-Akku aufladen.
Sportler brauchen eine Menge Vitamin C, sonst wird das Immunsystem geschwächt. Also viel frisches Obst, Gemüse, Orangensaft und speziell im Winter heisse Zitrone. Das Wort Kohlehydrate ist sicher jedem Biker ein Begriff. Ein schmackhaftes Früchtemüsli oder eine Portion Nudeln hört sich jedoch besser an. Langkettige Kohlehydrate liefern die beste Energie, also Nudeln, Kartoffeln und Reis. Gemüse und Obst versorgen den Mineral- und Vitaminhaushalt. Fetthaltige Speisen sollten besser in Massen genossen werden. Es empfiehlt sich nach warmen Mahlzeiten mindestens ein bis zwei Stunden mit dem Fahren zu warten und dann langsam zu starten. Wer am Vorabend vor einer Bike-Tour keine Gelegenheit mehr hat für eine Nudelorgie, kann sich seine Kohlehydrate auch mittels eines Kohlehydrat-Konzentrates genehmigen. Das leicht verdauliche, geschmacklose, fettfreie Maisstärkepulver LONG-ENERGY von Alcofit (fragen Sie Ihren Fahrradhändler) lässt sich problemlos in jedes Getränk mischen und man ist trotzdem gerüstet für's nächste Bike-Abenteuer mit Freunden.
Muskelkrampf vorbeugen Wer auf einer längeren Bike-Tour unterwegs keinen Muskelkrampf geniessen möchte, sollte dafür sorgen, dass er immer genügend Magnesium zu sich nimmt. Magnesium ist beispielsweise enthalten in Bananen, Vollkornprodukten, Milch, Äpfel, Kartoffeln und grünem Gemüse. Es empfiehlt sich jedoch auch bei einer ausgewogenen Ernährung, bei längeren Fahrten zusätzliches Magnesium zu konsumieren, denn Magnesium wird mit Urin und Schweiss permanent ausgeschieden. Empfehlenswert ist eine regelmässige, angepasste Zufuhr, weil der Körper nicht in der Lage ist, Vorräte anzulegen. Hierfür eignen sich Bananen, Energieriegel oder magnesiumhaltige isotonische Getränke.
Regelmässig Essen Damit durch's Kauen von häufig sehr klebrigen, ungeniessbaren Riegeln beim Biken nicht mehr Muskeln am Kiefer als an den Oberschenkeln gebildet werden, hier ein heisser Tipp: Essen Sie auf einer langen Tour rechtzeitig, am besten schon nach 30 Minuten, kleine Portionen oder zum Beispiel den Cliffbar aus den USA. Die weichen Riegel gleichen eher einem Plätzchen als einer Energiebombe - sind es aber trotzdem. Der Riegel aus Früchten, Haferflocken, Kleie, Mais- und Reismehl ist schön weich, lässt sich problemlos aus der Verpackung schälen und schmeckt mindestens so lecker wie Grossmutters Plätzchen. In der Schweiz sind die Riegel erhältlich bei Intercycle, oder fragen Sie Ihren Fahrradhändler.
Flüssigkeitszufuhr Sorge unterwegs für eine regelmässige Flüssigkeitszufuhr. Viele Sportler unterschätzen den enormen Wasserverlust bei längerer Anstrengung. Schon bei einem kleinen Flüssigkeitsverlust kann die körperliche Leistungsfähigkeit um 20% oder mehr reduziert werden. Wer in jeder Situation in der Lage sein möchte, einige Schlucke zu trinken, ist mit einem Trinkrucksack bestens bedient.
Kohlehydratspeicher Nach der Tour sind die Kohlehydratspeicher leer. In der ersten Stunde nach der Belastung nimmt sie der Körper am besten auf. Fülle die Batterie wieder mit Bananen, Kartoffeln, Vollkornbrot, Nudeln oder Reis - aber nicht mit Schokolade oder Süssigkeiten. Auch der übermässige Konsum von Fett und Alkohol verlängert die Erholungsphase enorm, also bitte alles mit Mass.
Nach der Tour Wer sich nach einer längeren Bike-Tour ein heisses Bad und danach ausreichend Schlaf (mindestens sieben Stunden) gönnt, tut sich etwas Gutes.
Mit dem Mountainbike bewegen wir uns in einem Lebensraum, wo Rücksicht und Toleranz gegenüber Mensch und Natur erstes Gebot ist. Konflikte mit Wanderern und Bergbauern müssen nicht sein. Es liegt an uns, durch richtiges Verhalten für ein friedliches Miteinander zu sorgen. Nur wenn wir die grundlegenden Regeln beherzigen, wenn wir das richtige Verständnis gegenüber Tier- und Pflanzenwelt aufbringen, wird jede Biketour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis.
Planen Sie Ihre Touren sorgfältig Bereiten Sich sich gut auf Ihre Touren vor. Ein unerwartetes Gewitter, Schneefall oder Nebel kann in den Bergen unangenehme Folgen haben. Teilen Sie wenn möglich jemandem mit, wohin Sie gehen wollen. Tragen Sie immer einen Helm, denn kluge Köpfe schützen sich.
Benützen Sie nur technisch einwandfreie Velos Überprüfen Sie vor jeder Tour sorgfältig Bremsen, Schaltung, Reifen und Kabelzüge, dies erspart unterwegs viel Ärger.
Befolgen Sie Anweisungen Beachten und befolgen Sie die Anweisungen des Forst- und Alppersonals. Bedenken Sie, dass in gewissen Gebieten militärische Schiessübungen stattfinden können, vor allem im Herbst. Neben den offiziellen Schiessanzeigen informieren Sie sich bei den regionalen Auskunftsstellen über militärische Schiessen (RAMS). Sie erhalten Auskunft über Sperrgebiete, Sperrzeiten und Umgehungsmöglichkeiten.
Nehmen Sie Rücksicht auf andere Wegbenützer Fussgänger haben immer den Vorrang. Fahren Sie deshalb rücksichtsvoll und mit angemessener Geschwindigkeit. Haben Sie Wanderer vor sich, dann ziehen Sie die Bremse an und machen Sich sich frühzeitig bemerkbar (Glocke empfehlenswert). Auf schmalen Wegabschnitten steigen Sie vom Bike und lassen dem Wanderer den Vortritt. Grüssen Sie freundlich und geben Sie keinen Anlass zu Unmut.
Fahren Sie nicht querfeldein Nehmen Sie Rücksicht auf Fauna und Flora, verlassen Sie nie den Weg, und fahren Sie nie querfeldein durch Wald und Wiesen. Schliessen Sie die Weidegatter und lassen Sie keinen Abfall liegen.
Respektiere Verbotsschilder und Hinweistafeln Was sicherlich dem einen oder anderen nicht leicht fällt. Aber wieso diese Hetze, biken ist sicher nicht rücksichtslos durch die Landschaft zu brettern. Mann sollte ja auch nie die Haftpflicht bei Unfällen und Verletzungen vergessen.