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Tag >> Mountainbike
TourenplanungMountainbike 26 Jan 2009
fox
Biketransport by fox Kommentar (0)
Für einen praktischen und sicheren Transport von Fahrrädern gibt es verschiedene Möglichkeiten:
Die meisten Biker tun es immer dann, wenn ihr Traumtrail nicht vor der Haustür startet: die Bikes im, am oder auf dem Auto transportieren. Die verschiedenen Transportsysteme haben aber alle ihre Vor- und Nachteile. Am Wichtigsten scheint die Bedingung, die Bikes sicher ans Ziel zu befördern.

Heckmontagevorrichtung
Häufiger benutzt wird die Heckmontage- vorrichtung, welche mittels Spanngurten am Heck des Wagens verzurrt wird. Hier ist die richtige Befestigung des Trägers am Auto besonders wichtig. Die Montage ist an den meisten Wagen möglich. Dieses Transportsystem ist bereits ab etwa 100 Sfr. zu haben. Es gibt etliche Modelle für den Transport von 2 bis 3 Fahrrädern (Hollywood Rack max. 4) auf dem Markt. Die Montage des Spanngurtenträgers muss so hoch erfolgen, dass das Nummernschild gut sichtbar bleibt.

Bei beiden Hecksystemen müssen zudem die Rücklichter gut sichtbar bleiben. Für eine Fahrt nach Italien ist bei beiden Trägern ein 50 x 50 cm grosses, rot-weisses Alu-Reflektorschild vorgeschrieben.

Kombi oder Van
Wer einen grossen Kombi oder einen Van besitzt, hat die Möglichkeit, bis zu 4 Bikes mittels speziell erhältlichen Vorrichtungen im Innenraum des Wagens mitzunehmen. Eine gute Ver- ankerung dieser Vorrichtung ist jedoch unerlässlich, das Montieren und Beladen etwas schwierig! Das Vorderrad wird ausgebaut und die Gabel an der Vorrichtung befestigt. Auch hier besteht bester Witterungs- und Diebstahlschutz. Diese Systeme sind bereits ab ca. 100 Sfr. erhältlich, also relativ günstig

Vorrichtung auf der Anhängerkupplung
Eine weitere Transportmöglichkeit besteht mit einer speziellen Vorrichtung auf der Anhänger- kupplung. Sehr wenige Autos sind jedoch mit einer solchen Kupplung ausgerüstet und das Nachrüsten kann bis zu 1000 Sfr. kosten. Auch die Montagevorrichtung für die Fahrräder ist mit einem Preis ab ca. 300 Sfr. relativ teuer und ein zweites Nummernschild wird ebenfalls benötigt. Diese Vorrichtung ist dafür sehr stabil und leicht zu beladen. Diese Systeme sind für den Transport von maximal 4 Fahrrädern erhältlich.

Transport mit dem Öffendlichenverkehrsmittel
Wer kein Auto fährt, reist vielleicht per Eisenbahn an den Ort des Geschehens. Bei der Bahn kann das Bike gegen Entgelt als Gepäckstück aufgeben werden. Diese Möglichkeit besteht auch für einen Transport in einige europäische Länder. Die obligatorische Schutzhülle erhält man gratis bei der Aufgabe des Fahrrades. Die Reise in ein Nachbarland der Schweiz dauert jedoch ca. 5 Tage.

Wer sein Bike öfters mit dem Zug transportiert, sollte sich die relativ günstige Anschaffung des TranZBag überlegen. In dieser leichten, hand- lichen Transporttasche aus extrem reissfestem Nylon reist das Velo zerlegt gratis als Hand- gepäck mit. Das verpackte Velo muss jedoch unter oder über dem Sitz oder beim Klappsitz bei der Einstiegsplattform deponiert werden. VORSICHT: wer einen Sitzplatz damit belegt, muss ein halbes Billett lösen! Die Tasche kann nach Gebrauch einfach zusammengefaltet und als Hüfttasche getragen werden. Sie ist erhältlich bei verschiedenen, grösseren Bahnhöfen oder bei Versandhäusern.



Die günstigste Methode
Die günstigste Methode ist der Transport der Fahrräder im Kofferraum. Auf diese Weise geniessen die Bikes den besten Witterungsschutz und sind auch bei Regen fahrbereit am Zielort. Die Vorderräder müssen dazu entfernt werden. Die Nachteile: maximal 2 Bikes haben Platz und die Ladung muss unbedingt mit Spanngurten befestigt werden, damit beim starken Bremsen oder bei einer Kollision nicht die Autoinsassen erschlagen werden. Bei Kombis ist eine stabile Laderaumtrennwand Pflicht!
TourenplanungMountainbike 22 Jan 2009
fox
Bike Funktionskontrolle Teil 5 by fox Kommentar (0)

Eine regelmässige Funktionskontrolle vermindert das Unfallrisiko und erspart Ihnen manch unnötige, kostspielige Reparatur beim Fachmann. Natürlich brauchen Sie nicht nach jeder Fahrt sämtliche aufgeführten Checks durchzuführen. Vielleicht drucken Sie sich diese Liste aus und können so das Erledigte abhaken, damit nichts vergessen geht. Nach einer gewissenhaften Funktionskontrolle brauchen Sie Ihre Notfallwerkzeug selten!

Kette
Kontrollieren Sie die Kette beim langsamen Rückwärtskurbeln sorgfältig mit einem Blick auf den Schaltkäfig. Ein schlecht vernietetes oder schwergängiges Glied fällt an den Schaltröllchen leicht auf. Durch seitliches Verbiegen der Kette wird dieses Glied meist wieder gängig und Ihre Schaltung funktioniert wieder einwandfrei. Nach etwa 2000 bis 2500 km muss eine Bikekette langsam ersetzt werden. Am Besten nicht zu lange warten, sonst müssen vielleicht Ritzelpaket oder einzelne Kettenblätter ersetzt werden, falls die neue Kette über die ausgeleiherten Zähne springt. Beim Wegziehen der Kette vom Zahnkranz darf auf keinen Fall eine Zahnkranzspitze zu sehen sein, sonst ist es vermutlich bereits zu spät (Tipps für das Ersetzen der Kette siehe "Reparaturtipps").
Bowdenzüge

Schaltungscheck
Wenn die Leichtgängigkeit der Schaltzüge geprüft wurde, sollte sich das Schaltwerk bereits bei der kleinsten Bewegung des Schalthebels sofort korrekt hin- und herbewegen. Schalten Sie alle Gangkombinationen durch und achten Sie auf Schleifgeräusche vorne am Umwerfer. Kurbel und Umwerfer dürfen sich nicht berühren. Durch Walkbewegungen im Wiegetritt kann dies trotzdem vorkommen, gegebenenfalls nachjustieren. Beachten Sie vor allem den inneren Anschlag des Schaltwerkes. Die Kette darf auf keinen Fall in die Speichen geraten.

Bremsencheck
Beginnen Sie mit der Überprüfung der Bremsbeläge bei ausgebauten Laufrädern. Sind die Rillen noch sichtbar? Schmutz, Verglasung und Späne können mit Schmirgelpapier oder Bremsspiritus entfernt werden. Räder anschliessend wieder einsetzen. Überprüfen Sie durch Andrücken der Bremsarme die Stellung der Bremsbeläge. Ist der Abstand zum Reifen gross genug? Beim Ausrichten sollte ein Sicherheitsabstand von 2 - 3 Millimetern eingehalten werden. Dies schützt Sie vor unliebsamen Überraschungen wie z.B. einem geplatzten Reifen durch den hervorstehenden Befestigungssplint bei V-Brake-Belägen.

TourenplanungMountainbike 21 Jan 2009
fox
Bike Funktionskontrolle Teil 4 by fox Kommentar (0)
Eine regelmässige Funktionskontrolle vermindert das Unfallrisiko und erspart Ihnen manch unnötige, kostspielige Reparatur beim Fachmann. Natürlich brauchen Sie nicht nach jeder Fahrt sämtliche aufgeführten Checks durchzuführen. Vielleicht drucken Sie sich diese Liste aus und können so das Erledigte abhaken, damit nichts vergessen geht. Nach einer gewissenhaften Funktionskontrolle brauchen Sie Ihre Notfallwerkzeug selten!

Laufräder
Ob das Rad keinen Seitenschlag hat, kontrolliert man am Besten mit dem Fingernagel. Eventuell Speichen nachziehen. Schäden an der Pneukarkasse oder Schnitte im Reifen erfordern einen Austausch. Tipps zur korrekten Reifenmontage Sie beim Thema "Reparaturtipps". Kontrollieren Sie, ob das Ventil gerade steht. Durch die unzähligen Bremsmanöver auf einer Tour kann sich der Schlauch im Pneu verschieben. Wenn dies zu oft vorkommen sollte, empfiehlt sich die Montage eines anderen Reifens. Der empfohlene Luftdruck für Ihren Reifen ist auf der Flanke bezeichnet. Ein Druck zwischen 3 und 3,5 bar ist ein idealer Kompromiss zwischen Pannensicherheit und Fahrkomfort.

Schnellspanner
Stellen Sie das Bike auf den Boden, damit die Achsen richtig in den Ausfallenden der Gabel sitzen. Stellen Sie die Mutter des Schnellspanners so ein, dass die Spannbewegung ab der Position schwer verläuft, in der sich der Hebel parallel zur Achse befindet.


Federung
Reinigen Sie die Gabelstandrohre und den Schaft des Federbeins mit einem Lappen. Falls bei einem anschliessenden Einfedern Ölspuren sichtbar sind, braucht dieses Federelement bald einen Service. Eventuell vorhandene Gabelkronenschrauben nur mit einem Drehmomentschlüssel nachziehen. Bei Luftfedergabeln den Luftdruck kontrollieren (weitere Tipps siehe "Fahrradunterhalt").
TourenplanungMountainbike 20 Jan 2009
fox
Bike Funktionskontrolle Teil 3 by fox Kommentar (0)
Eine regelmässige Funktionskontrolle vermindert das Unfallrisiko und erspart Ihnen manch unnötige, kostspielige Reparatur beim Fachmann. Natürlich brauchen Sie nicht nach jeder Fahrt sämtliche aufgeführten Checks durchzuführen. Vielleicht drucken Sie sich diese Liste aus und können so das Erledigte abhaken, damit nichts vergessen geht. Nach einer gewissenhaften Funktionskontrolle brauchen Sie Ihre Notfallwerkzeug selten!

Tretlager
Das Tretlager kann sich unter Umständen lockern, vor allem bei einem etwas schwereren Fahrer oder beim häufigen Wiegetrittfahren. Drehen Sie die rechte Kurbel nach oben und stellen Sie sie parallel zum Sitzrohr. Nun können Sie kräftig gegen den Widerstand der linken Hand quer zum Rahmen hin und her drücken und dabei die Tretlagerschale oder beim Patronenlager die Patrone beobachten. Spüren Sie ein Spiel, korrekt festziehen.

Speichen
Wenn Sie ein Speichenpaar mit Daumen und Zeigefinger in der Mitte zwischen Speichenkreuz und Nippel zusammendrücken, sollte sich der Kreuzungspunkt beim Vorderrad und auf der Zahnkranzseite nicht mehr als 10 mm verschieben. Vor allem bei neuen Bikes kann nach einigen Touren eine Korrektur erforderlich werden. Spüren Sie den Schlag an der Bremse auf und spannen Sie die Speiche auf der Gegenseite in Viertel-Umdrehungs-Schritten nach. Bei grösseren Schlägen sollten Sie besser einen Fachmann aufsuchen.

Nabencheck
Zur Kontrolle das Rad ausbauen und den Schnellspanner entfernen. Wenn Sie die Nabenachse gefühlvoll zwischen zwei Fingern drehen, dürfen die Lager weder ruckeln noch schwer laufen, sonst brauchen Sie einen Servicetermin beim Fachmann. Falls Sie einen Reparaturständer haben, montieren Sie Ihr Bike darauf. Bei geschlossenem Schnellspanner darf beim seitlichen Bewegen des Rades kein Spiel feststellbar sein. Wenn Sie den Schnellspann- hebel halb öffnen, sollte ein leichtes Spiel feststellbar sein, sonst ist das Lager zu stramm eingestellt. Das Einstellen der Lager erfordert spezielle Schlüssel und Erfahrung: ein Job für den Händler.
TourenplanungMountainbike 19 Jan 2009
fox
Bike Funktionskontrolle Teil 2 by fox Kommentar (0)
Eine regelmässige Funktionskontrolle vermindert das Unfallrisiko und erspart Ihnen manch unnötige, kostspielige Reparatur beim Fachmann. Natürlich brauchen Sie nicht nach jeder Fahrt sämtliche aufgeführten Checks durchzuführen. Vielleicht drucken Sie sich diese Liste aus und können so das Erledigte abhaken, damit nichts vergessen geht. Nach einer gewissenhaften Funktionskontrolle brauchen Sie Ihre Notfallwerkzeug selten!

Kettenblätter
Die Kettenblätter sind dem Gelände schutzlos ausgeliefert. Sie können bei einer Stufe schon mal den Fels berühren. Sollte dabei ein platter oder krummer Zahn entstehen, einfach mit einer Zange geradebiegen und mit einer Feile von innen nach aussen wieder spitz feilen.

Ritzelpaket
Kontrollieren Sie durch kräftiges Wackeln am grössten Ritzel, ob die Kassette locker ist. Eine lockere Kassette kann lästige Knackgeräusche erzeugen und fälschlicherweise als Nabendefekt interpretiert werden.



Steuersatz
Bei rechtzeitigem Erkennen durch folgenden Check können Sie sich den teuren Tausch des Steuersatzes ersparen. Setzen Sie sich am Besten aufs Oberrohr, ziehen Sie die vordere Bremse und legen den rechten Zeigefinger auf die Nut zwischen Schale und Konus. Wenn Sie nun das Rad vor- und zurückschieben und ein deutliches Spiel spüren, sollten Sie den Steuersatz sofort nachstellen.
TourenplanungMountainbike 18 Jan 2009
fox
Bike Funktionskontrolle Teil 1 by fox Kommentar (0)
Eine regelmässige Funktionskontrolle vermindert das Unfallrisiko und erspart Ihnen manch unnötige, kostspielige Reparatur beim Fachmann. Natürlich brauchen Sie nicht nach jeder Fahrt sämtliche aufgeführten Checks durchzuführen. Vielleicht drucken Sie sich diese Liste aus und können so das Erledigte abhaken, damit nichts vergessen geht. Nach einer gewissenhaften Funktionskontrolle brauchen Sie Ihre Notfallwerkzeug selten!

Kontrolle wichtiger Schraubverbindungen
Es empfiehlt sich, folgende Schraubverbindungen aus Sicherheitsgründen regelmässig zu überprüfen. Lockere Schrauben z.B. an der Lenkereinheit oder an der Bremsanlage können im schlechtesten Fall zu einem bösen Sturz führen.

Überprüfen Sie die Lenkerklemmung, bei Kerben im Lenker am Rand der Lenkerklemmung sollte der Lenker besser ausgetauscht und der Klemmrand sauber entgratet werden. Bei Doppelklemmung Schrauben gleichmässig anziehen.

Kontrollieren Sie die Vorbauschrauben, bei Doppelklemmung gleichmässig, aber nicht zu fest anziehen. Der Klemmspalt hinten darf sich nicht schliessen.

Überprüfen Sie die Kurbelschrauben

Bremsanlage
Kontrollieren Sie sorgfältig die Bremsanlage. Das Bremskabel darf auch bei kraftvollem Ziehen nicht durch die Klemmschraube rutschen. Aufgespleisste Züge sollten ausgetauscht werden. Die zentrale Befestigungsschraube des Bremsschuhs sollte mindestens so fest sein, dass er sich von Hand nicht verdrehen lässt.

Sattelklemmung
Überprüfen Sie die Sattelklemmung. Bei Doppelklemmungen sollten auch hier beide Schrauben gleichmässig aber nicht zu fest angezogen werden. Der Sattel sollte absolut wagerecht eingestellt werden. Ein wenig Fett am Sattelrohr verhindert Korrosion.

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