| Kultur, Ausflugsziele, Ausflüge | 17 Feb 2009 |
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| Die Besitzer des PinutsBlogtitel (Zum bearbeiten anklicken) by Flims | Kommentar (0) |
Im Jahre 1805 schrieb Joh. Ulrich von Salis-Seewis, der über Flims und seine Bewohner sehr gut Bescheid wusste, dass die Besitzer des Pinuts jeweils wechselten und dass sogar ein Trinser Bauer damals Eigentümer war. Leider sind keine Namen zu erfahren, man darf aber ruhig annehmen, dass die Fidazer und Scheier Bauern - Nachkommen der mittelalterlichenWalser - den Heuberg innehatten.
Joh. Ulrich von Salis-Seewis weiss auch zu berichten, dass ein früherer Eigentümer der Terrasse seine Schafe in Heutücher gewickelt haben soll und versucht habe, die Tiere mit Hilfe eines Flaschenzuges auf den Pinut zu hieven.
Die wenigen gedruckten Zeugnisse deuten alle darauf hin, dass die Felsenkanzel Pinut seit alters her als Bergwiese, Wald und Jagdparzelle gedient hat und Privateigentum war.
Vor ziemlich genau 100 Jahren kaufte Christian Meiler-Brun von Flims den Pinut von einem Herrn Martin Feltscher von Fidaz. Das genaue Datum des Kaufes ist nicht bekannt, da nirgends dokumentiert. Es muss zu Beginn des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Auch über den Kaufpreis weiss man nichts. Mein Schwiegervater meinte einmal dazu: "El ha pagau ton sco nuot" soviel wie nichts. Es sei eine andere Zeit gewesen was Preise anbetrifft - aber einen grösseren Wert habe der Pinut auch nie gehabt.
Der frühere Besitzer Martin Feltscher (Bild) - er wurde von allen "Marti" genannt - war ledig und Bauer in "Caglia" Fidaz. Daneben war er auch Bergführer und Wildhüter.
Durch Erbschaft ist der Pinut später von Christian Meiler-Brun an dessen Sohn Toni Meiler-Hennings übergegangen. Heute ist er im Besitz von Tonis Töchtern, die jedoch nicht mehr in Flims wohnhaft sind.





Im Zentrum von Bursa gelegen, beherbergt der Koza Han ungefähr 95 Räume. In den Räumen der oberen Stockwerke lässt sich fast alles kaufen, was das Herz begehrt: eine erstaunliche Auswahl an Seidenprodukten von Schals bis hin zu Kissenbezügen und Kleidung mit traditionellen türkischen Motiven wartet hier auf den Käufer. Die umliegenden Teehäuser laden auf eine gemütliche Tasse türkischen Tee ein, um sich kurz von dem Trubel zu erholen. Das wahre Vergnügen beim Besuch von Koza Han ist das Preis-Feilschen mit den Händlern sowie die Fülle facettenreicher Seidenprodukte.
Die Krypta der Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg gehört zu den schönsten Räumen dieser Art in ganz Europa. Sie entstand im Zuge des Neubaus der Kirche zwischen 1070 und 1129 unter Einbeziehung älterer Bauteile. So greift ihr Ostteil vermutlich den Grundriss der Pfalzkapelle Heinrichs I. auf und auch die im Apsisbereich gelegene Confessio mit reichem Stuckdekor entstand bereits im 10. Jahrhundert. Mit einem Festakt wird dieses nationale Monument am 14. März 2009 wieder eröffnet. Heute evangelisch, wird die Stiftskirche damit auch wieder zum Wallfahrtsort für Katholiken aus aller Welt, wird doch so das Grab der Heiligen Mathilde nach vielen Jahren wieder zugänglich.
Krypten waren historisch Orte des Totengedenkens und der Reliquienverehrung. Als gesonderte Räume mit kapellenartigem Charakter nahmen sie vielfach die Gräber besonders verehrter Persönlichkeiten auf. Die Krypta der Stiftskirche St. Servatii in Quedlinburg birgt die Grablegen König Heinrichs I. (gest. 936) und seiner zweiten Gemahlin Mathilde (gest. 968). Mit der Grablegung Heinrichs in Quedlinburg aufs Engste verbunden war die Gründung eines Kanonissenstiftes auf dem Burgberg, dem heutigen Schlossberg durch die Königinwitwe Mathilde bereits wenige Wochen nach dem Tod Heinrichs. Dieses Stift wurde nicht nur zu einem wichtigen Ort des Totengedenkens an Heinrich I., sondern auch zu einem Ort der Heilssorge der Gründer und der Gründerfamilie und zu einer wichtigen Bildungseinrichtung für Kinder aus dem Hochadel. 